Deutsche Interessengemeinschaft für den Mondioringsport      



  Akzeptanz

Akzeptanz


Der Mondioringsport wurde in den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts  von einigen Hundesportlern aus verschiedenen Ländern begründet.
Es wurde ein allgemein und international gültiges Regelwerk erarbeitet, worin die seinerzeitig Bestand habenden nationalen Prüfungsordnungen als Grundlage dienten. Die Prüfungsordnung für den Mondioringsport hat zum Ziel, einen rein sportlichen Wettkampf mit je nach Prüfungsstufe unterschiedlichen und ansteigenden Schwierigkeitsgraden, sowie ein unterhaltsames Spiel für die Zuschauer zu gestalten. Hierbei wird sowohl die Qualität der Ausbildung, als auch die Eignung und Veranlagung des Hundes herausgestellt.
Nach einigen Jahren der Entwicklung und Verbreitung wurde die „Prüfungsordnung Mondioring“ in der Gebrauchshundekommission der  Federation-Cynologique-International ( FCI )  beraten, anschließend von diesem Hundeweltverband anerkannt und ab 01.01.1995 in Kraft gesetzt.
Eine Überarbeitung erfolgte 2001, die Annahme derselben durch den FCI–Vorstand im Jahre 2002 und wurde zum 01.01.2003 für gültig erklärt.

Die FCI stellt ihren Mitgliedern frei, Mondioringsport in ihren Zuständigkeitsbereichen (Ländern) anzuerkennen und zu fördern.
Bis zum heutigen Tag haben leider nur sieben Nationalverbände dies getan und Delegierte eingesetzt. Es sind Belgien, Frankreich, Schweiz, Portugal, Italien, Holland und Ungarn. In allen anderen Staaten zählt der Mondioringsport  nicht zu den offiziellen Hundesportarten.

Im Jahr 2007 hatte die FCI-Gebrauchshundekommision zu einem Arbeitskreis betreffend Mondioring eingeladen, aus dem im Oktober die „Sektion Mondioring“ in der FCI (SMCU/FCI) hervorging. Der Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH) hatte keinen Delegierten entsandt.

Damit dennoch für am Mondioring interessierte und engagierte Hundesportler in Deutschland Möglichkeiten offen gehalten werden können, international und bei Weltmeisterschaften/Welt-Pokal Starterplätze zu erhalten, hat sich die DIGM (Deutsche Interessengemeinschaft für den Mondioringsport) direkt um eine Zusammenarbeit mit der SMCU/FCI bemüht. Es ist gelungen, in dieser Sektion Gehör zu finden und als Vertreter für Deutschland in die Liste „Andere Mitglieder“ aufgenommen zu werden.

Der Mondioringsport an sich steht nicht im Widerspruch zur gültigen deutschen Gesetzeslage.
Lediglich der VDH hat vor einigen Jahren auf Anfrage die Ausübung dieser Hundesportart bei den ihm angeschlossenen Vereinen untersagt.

Die DIGM ist natürlich um eine grundsätzliche Mitarbeit im Sportbereich des VDH bemüht und versucht mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln die Akzeptanz des Mondioringsportes in Deutschland zu erreichen.

  www.mondio-ringsport.de